Das Feuerzeichen - Rebellion

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Autor/in: Francesca Haig
Preis: 16,99€
,Seitenzahl: 480 Seiten
Erscheinungsdatum: 09.05.2016
Verlag: Heyne
Hier könnt ihr das Buch kaufen :)
Bewertung:   2 von 5 


ACHTUNG! Diese Rezension könnte Spoiler enthalten, da es sich um die Rezension zum 2. Band der Reihe handelt.

In der düsteren Welt der Zukunft herrscht eine Zweiklassengesellschaft: Die perfekten Alphas regieren und genießen alle Privilegien, die Omegas – ihre vermeintlich weniger perfekten Zwillinge – werden tagtäglich unterdrückt und gedemütigt. Nachdem die Insel der Omegas zerstört wurde, ist Cass, zusammen mit ihren Freunden Piper und Zoe, auf der Flucht. Irgendwo jenseits des Ozeans, so hoffen sie, gibt es ein Land, in dem das Omega-Brandzeichen auf ihrer Stirn keine Rolle mehr spielt. Doch dazu müssen sie erst einmal an die Küste gelangen, und Cass' ruchloser Zwillingsbruder Zach ist ihnen dicht auf den Fersen ...


Wenn ich das richtig im Kopf habe, wusste ich schon bei Band 1 nicht was ich sagen sollte, obwohl ich ihn im großen und ganzen wirklich gerne mochte. Diesmal habe ich ein ganz ähnliches Problem, welches aber auch damit zusammenhängt, dass mich dieses Buch etwas enttäuscht hat und wieder einmal ganz typisch für 2. Bände einfach nur diesen Lückenfüller-Charakter hat. 
Das Cover ist nach wie vor nicht der Eye-Catcher schlechthin, da es abgesehen von den Flammen, die diesmal das Omega-Zeichen umgeben und der blauen Farbe, genauso aussieht wie das vom 1. Band. Aber sie sehen dennoch nebeneinander im Regal wirklich schön aus. 
Und die Parallelen zu Band ziehen sich auch beim Einstieg in die Geschichte weiter, denn ich tat mir unheimlich schwer so richtig wieder in die Handlung rein zukommen, obwohl es jetzt noch nicht soooo ewig lange her ist, dass ich den 1. Teil gelesen habe. 
Dies änderte sich auch leider über das gesamte Buch hinweg nicht mehr und ich musste mich wirklich immer wieder aufraffen, das Buch weiterzulesen. 
Die gesamte Handlung plätscherte nur vor sich hin und es passiert erst gegen Ende wirklich etwas neues und ab diesem Punkt kam auch endlich ein wenig Spannung auf. Das fand ich wirklich sehr schade ist, denn es gab etliche Stellen wo man etwas mehr hätte rausholen können und dies meine ich nicht nur im Bezug auf die mangelnde Spannung, sondern auch die Informationen, denn ich hatte das Gefühl, als würde ich beim Lesen auf der Stelle treten.
Dieses auf der Stelle treten lag aber glaube ich auch daran, dass das Buch aus Cass' Sicht geschrieben ist und diese einen großen Rückschritt in ihrer Entwicklung gemacht hat. Nachdem sie sich im 1. Band vom naiven Mädchen zu einer taffen, aber immernoch gutherzigen Kriegerin entwickelt hatte, mutierte sie in "Das Feuerzeichen - Rebellion" schwachen und in Selbstmitleid versinkenden Protagonistin, die sie ursprünglich war. 
Obwohl das ganze Buch doch sehr zäh und langatmig ist, muss ich ihm aber nun doch etwas positives lassen, denn ich mag diesen sehr speziellen und irgendwie schon ein wenig poetischen  Schreibstil von Francesca Haig mittlerweile total gerne.

Mein Fazit:
"Das Feuerzeichen - Rebellion" ist ein typischer 2. Band, bei welchem leider nicht ansatzweise das Potential, dass die Grundidee bietet, ausgeschöpft wurde.

>>Auch ich hatte ihn schon gespürt, den Wahnsinn, der vor den Toren meines Bewusstseins scharrte wie eine Ratte im Dachstuhl. Er war immer da. Und manchmal, besonders in den Verwahrungsräumen und seit ich wieder gehäuft von der Explosion träumte, drang er so weit vor, dass ich ihn in der Ferne beinahe erkennen konnte.<<




                                                                                                                                                                                                            


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