"Winterglück" von Debbie Macomber

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Winterglück
Autor/in: Debbie Macomber
Preis: 9,99€
Seitenzahl: 416 Seiten
Erscheinungsdatum: 19.10.2015
Verlag: blanvalet
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Bewertung: 4 von 5 Diamanten




Nach einem schweren Schicksalsschlag beschließt Jo Marie Rose, noch einmal neu zu beginnen um endlich ihren Frieden zu finden. Sie zieht in das beschauliche Küstenörtchen Cedar Cove und eröffnet ein gemütliches kleines Bed&Breakfast – das Rose Harbor Inn. Bald schon kann sie ihre ersten Gäste begrüßen, die beide aus Cedar Cove stammen – Abby Kincaid und Joshua Weaver. Dass beide nicht ganz freiwillig in ihre Heimatstadt zurückkehrten, merkt Jo Marie sehr schnell. Ein turbulentes Wochenende steht ihnen bevor, doch am Ende schöpfen alle drei neue Hoffnung für die Zukunft …

Die Rezension zu "Winterglück" von Debbie Macomber schiebe ich leider nun schon ewig vor mich hin, denn es fällt mir sehr schwer hier zu was zu schreiben, da es diese Sorte von Buch ist, welche einen zwar nicht zum heulen bringt, einen aber schlussendlich dennoch berührt.
Schon das Cover, was wie ich finde auch total gut zum Titel passt, strahlt für mich so eine Ruhe und Frieden aus, die ich auch nach dem ich das Buch beendet hatte, empfunden habe. 
In "Winterglück" werden die Schicksale von 3 Charakteren erzählt, welche aber durch das kleine Küstenörtchen 'Cedar Cove' und das Bed&Breakfast 'Rose Harbor Inn' miteinander verknüpft sind.
Als erstes lernt man als Leser die Inhaberin des 'Rose Harbor Inn' Jo Marie Rose kennen, welche nach dem Tod ihres Mannes ihre Heimatstadt verlassen hat und nun mit dem Bed&Breakfast einen Neuanfang wagt.
Aber auch ihre ersten beiden Gäste Abby und Joshua kehren mit ihren ganz eigenen Problemen und nur wiederwillig in ihre Heimatstadt zurück. 
Abby vermeidet es seit Jahren, seit sie ihre beste Freundin bei einem Unfall verloren hat, in ihre Heimatstadt zurückzukehren, aber als ihr Bruder in 'Cedar Cove' heiratet hat sie keine andere Wahl, sie hat keine Chance sich davor zu drücken und begegnet dort einigen Personen ihrer Vergangenheit.
Joshua muss aus einem weitaus unschöneren Grund in Stadt seiner Kindheit zurückkommen, denn sein ich würde schon fast sagen verhasster Stiefvater liegt im Sterben und nun soll er sich um ihn kümmern.
Als Leser erlebt man dadurch, das das Buch aus 3 unterschiedlichen Sichten geschrieben ist, sozusagen live mit wie sie Schritt für Schritt ihre Erlebnisse verarbeiten und zurück in ein normales Leben finden.  
Anfangs tat ich mir trotzdem mit dem Lesen etwas schwer, da es wirklich nur vor sich hin plätscherte aber das änderte sich relativ schnell und so war ich dann wirklich gut in der Geschichte drin und konnte mich auch an diesen Sichtwechsel welcher hin und wieder auch mit Rückblicken gepaart ist gewöhnen. Etwas, was mir auch teilweise nicht so gefallen hat, waren diese übernatürlichen Einflüsse, als die Charaktere sozusagen mit ihren geliebten verstorbenen Reden, das war wirklich sehr gewöhnungsbedürftig, aber dennoch keine schlechte Idee, da es wohl im großen und ganzen dazu beiträgt das sie ihr Schicksal leichter verarbeiten. 
Debbie Macomber's Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und macht es einem als Leser wirklich leicht den Charakteren bei all ihren Höhen und Tiefen aufmerksam zu folgen. 


Mein Fazit:
"Winterglück" ist ein wirklich schönes Buch, welches man gut lesen kann, wenn man  einfach mal Lust auf etwas emotionales hat.


>>Dieses Haus, diese Pension, war dazu bestimmt, ein Ort zu sein, an dem Wunden heilten. Nicht nur die derjenigen die sich hier einmieteten, sondern auch meine eigenen<<